- Vier Projekte in Österreich, Deutschland, Indonesien und der Schweiz wurden im Rahmen der Novartis Energy Excellence Awards 2008 ausgezeichnet
- Im fünften Jahr ihres Bestehens sind die Awards inzwischen fester Bestandteil der Bemühungen um Energieeinsparungen und Emissionsreduzierungen bei Novartis
- Mit den 46 am Wettbewerb teilnehmenden Projekten wurden bereits deutliche Energieeinsparungen und Minderung von Treibhausgasemissionen erzielt
Basel, 4. Dezember 2008 - Novartis hat die Gewinner der Energy Excellence Awards 2008 bekannt gegeben. Mit diesem globalen Award-Programm wird das Engagement der Novartis-Konzernunternehmen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz und zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen gewürdigt.
"Novartis verfolgt im Hinblick auf Energieeinsparungen und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ehrgeizige Ziele, die sich am Kyoto-Protokoll orientieren. Dazu zählt eine Reduzierung der Emissionen bis zum Jahr 2012 um mindestens 5% unter den Stand von 1990", erklärt Thomas Wellauer, Leiter Corporate Affairs und Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis. "Die Energy Excellence Awards sind ein höchst effektives Instrument, um die Kreativität unserer Mitarbeitenden anzuregen, einen Beitrag zu dieser globalen Aufgabenstellung zu leisten. Der Wettbewerb ist ein Bestandteil unserer Bemühungen, den Carbon-Footprint des Gesamtkonzerns zu reduzieren. Die Initiativen verstärken dieses Engagement - ein Engagement, das inzwischen beachtliche Resultate zeigt."
Die diesjährigen Award-Gewinner sind Projekte aus Österreich, Deutschland, Indonesien und der Schweiz. Sie wurden aus insgesamt 46 Bewerbungen ausgewählt, die von Novartis-Einheiten rund um den Globus eingereichten wurden. Die Wettebewerbsjury setzte sich aus sechs internationalen Spezialisten von Nichtregierungsorganisationen, wissenschaftlichen Gremien und Unternehmen sowie drei Experten aus den Reihen von Novartis zusammen. Zu den wichtigsten Bewertungskriterien der Projekte zählte, dass bei gleichzeitiger Förderung des Unternehmenswachstums die C02-Emissionen reduziert, die Energiekosten gesenkt sowie der Einsatz erneuerbarer Energien maximiert werden.
Im Folgenden eine kurze Beschreibung der vier Siegerprojekte der Novartis Energy Excellence Awards 2008:
Sandoz Kundl - Weitere Optimierung der Penicillin- und Cephalosporin-Prozesse
Die Sandoz-Division im österreichischen Kundl ist der weltweit grösste Produktionsstandort des gesamten Konzerns. Nachdem vor zwei Jahren in der Penicillin-Produktion innovative Verfahren zum Einsatz synthetischer Medien und zur optimierten Nutzung der Kohlenstoffquelle eingeführt wurden, finden diese Verfahren nun auch bei Cephalosporin, den zweiten Hauptstamm von Fermentationsprodukten, Anwendung. Die Prozessoptimierung bei Penicillin und Cephalosporin hat zu weiteren erheblichen Einsparungen, insbesondere bei der Belüftung, aber auch bei der Durchmischung, geführt. Die Investitionskosten des Projekts in Höhe von USD 3,3 Mio. waren bereits nach einem Jahr amortisiert. Gleichzeitig wurden Stromeinsparungen und eine Reduzierung der Scope-2-Treibhausgasemissionen von 26% erzielt. Dies entspricht 9% der jährlichen Gesamteinsparungen des Werks in Kundl.
Novartis Pharma Wehr - Maximaler Einsatz erneuerbarer Energien
Durch den Einsatz lokal verfügbarer Holzabfälle als Hauptbrennstoff ist es dem Produktionswerk von Novartis Pharma in Wehr (Deutschland) gelungen, seinen Energieverbrauch mehrheitlich auf erneuerbare Quellen umzustellen. Diese Massnahme führte zu einer Steigerung des konzernweiten Einsatzes erneuerbarer Energien aus Biomasse um 50%. Neben der Gewährleistung stabilerer Energiepreise für die Zukunft konnten durch diese Massnahme auch die jährlichen Scope-1-Treibhausgasemissionen des Werks um rund zwei Drittel gesenkt werden. Dies entspricht etwa 0,8% der gesamten Scope-1-Treibhausgasemissionen von Novartis.
CibaVision Indonesia - Energieeffizienz zur Minimierung des Energieverbrauchs
Im Rahmen eines umfassenden Energieeffizienzprojekts der Consumer Health Division (Ciba Vision) in Batam (Indonesien) wurden verschiedene Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs umgesetzt. In folgenden Bereichen konnten Verbesserungen erzielt werden: Dampferzeugung, Pressluft, Kühlung und Beleuchtung, Produktionssynchronisation sowie Mitarbeiterverhalten. Das Projekt erzielte einen aussergewöhnlich kurzen Payback innerhalb von nur wenigen Monaten. Die Einsparungen entsprechen einem Verbrauch von 5% On-site- sowie 11% zugekaufter Energie des gesamten Werks.
Novartis-Hauptsitz Basel - Höhere Energieeffizienz durch Mitarbeiteraufklärung
Am Novartis-Hauptsitz in Basel (Schweiz) wurde ein umfassender Ansatz zum Energie- und Klimamanagement gewählt, der als Modell für andere Standorte dient. Der Schwerpunkt des Programms liegt im Bereich Energiemanagement und beinhaltet umfangreiche Massnahmen zur Schulung und Bewusstseinsbildung für Verhaltensenderungen bei den Mitarbeitenden. Zwei Energieausschüsse, je einer auf technischer Ebene und auf Managementebene, steuern das Programm und überwachen die Zielerreichung. So wurden zum Beispiel Energieeffizienzziele für bestehende Gebäude festgelegt und für neue Gebäude mit den lokalen Behörden vereinbart.
Zusätzlich verfolgt Novartis eine pro-aktive Investitionspolitik in Bezug auf Energieeinsparungen. Mindestanforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und erneuerbaren Energien sind inzwischen weltweit ein Pflichtelement im Kapitalbewilligungsprozess für alle grösseren Projekte.
Über Novartis
Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2007 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns (ohne Desinvestitionen 2007) einen Nettoumsatz von USD 38,1 Milliarden und einen Reingewinn von USD 6,5 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 6,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 97 000 Vollzeit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.novartis.com.
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