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Medien - Novartis Schweiz

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Das Novartis Labor der Zukunft: fördert Innovation bei der Erforschung neuer Medikamente

Wissenschaftler von Novartis sind darauf fokussiert, Patienten in kürzester Zeit neue und bessere Medikamente zur Verfügung stellen zu können. Um auch in Zukunft bahnbrechende Entdeckungen machen zu können, setzen sich die Novartis Forscher mit einem spannenden Projekt in eigener Sache auseinander – die Neugestaltung ihres eigenen Arbeitsumfeldes. Dazu sind sie bereit, mit einer hundertjährigen Tradition zu brechen, wie Markus Dobler, der globale Projektleiter der Initiative Labor der Zukunft (Lab of the Future – LOTF), ausführte. „Bisher arbeiteten Chemiker und Biologen – Wissenschaftler zweier entscheidender, traditionell aber getrennter Fachgebiete - in räumlich getrennten Forschungslabors.“

Das Novartis Labor der Zukunft bricht die räumliche Enge und vermittelt den Wissenschafler ein neues Arbeitsgefühl. Biologen und Chemiker arbeiten zukünftig nahtlos im realen und virtuellen Raum zusammen. Modernste Kommunikationssysteme, erlauben zudem den Forschern einfach und schnell Daten auszutauschen und mit Arbeitskollegen rund um die Welt in Kontakt zu bleiben. Ein Fingerdruck genügt, und die Forscher können sich auf grossformatigen Flachbildschirmen mit interaktiver Touchscreen-Anwendung per Videokonferenz austauschen, gemeinsam chemische Formeln entwickeln und Molekülstrukturen in 3D-Darstellung bearbeiten.

Bereits vor sieben Jahren entschied sich Novartis für eine radikale Erneuerung ihres traditionellen Forschungs- und Entwicklungsansatzes. Ilaris®, ein kürzlich zugelassenes Medikament für eine seltene Entzündungskrankheit (Cryopyrin-assoziiertes periodisches Syndrom - CAPS), ist ein Musterbeispiel dafür, dass die innovative und konsistente Forschungs- und Entwicklungsstrategie von Novartis aufgeht. Mit LOTF stellt das Unternehmen erneut bewährte und eingespielte Arbeitsabläufe in Frage. Mit dem Ziel, der Forschung neue Innovationskraft zu vermitteln.

Den Anstoss hierfür gab Mark Fishman, Präsident der Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR): „Unser Ziel ist es die Labors so zu gestalten, dass sie den Anforderungen der Arzneimittelforschung nicht nur heute sondern auch zukünftig Rechnung tragen.“

Die neuen Labors sind mit den modernsten und speziell angefertigten Möbeln ausgestattet. Diese können sich jederzeit an die sich ändernden Bedürfnisse der Teams und neue Projektvorgaben anpassen. In diesem Umfeld soll die enge Zusammenarbeit zwischen den hoch ausgebildeten Spezialisten standort- und fachgebietübergreifend noch besser gedeihen. „Die Forschung beruht auf Kreativität und hoher Innovationskraft“, sagt Dobler. „Die besten Ideen entstehen aber ganz selten bei den üblichen Meetings, wenn Daten ausgetauscht und verglichen werden, sondern beim spontanen Zusammentreffen von Menschen.“ Das Novartis Labor der Zukunft ermöglicht solche Begegnungen der Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen bei ihrer Arbeit. Das fördere zudem die gegenseitige Wertschätzung und vermittle ein gutes Teamgefühl.

Das Projekt wurde im Januar 2008 gestartet. Im gesamten Prozess wurden kontinuierlich Benutzerwünsche der Forscher berücksichtigt. Mehr als 400 Wissenschaftler in Cambridge, Massachusetts, und rund 1000 Mitarbeiter in Basel hatten mittlerweile die Gelegenheit die erste Version des Lab of the Future zu sehen, zu erproben und bei den Projektverantwortlichen ihre Ideen entscheidend einbringen zu können.

Bis Ende Jahr wird das erste Labor der Zukunft in einem der neuen Forschungsgebäude auf dem Novartis Campus in Basel eingerichtet. Weitere LOTF werden in den kommenden Jahren im neuen F&E-Zentrum von Novartis in Schanghai und in weiteren Gebäuden in Basel und Cambridge aufgebaut.

 

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