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Mentoringprogramm für junge Akademikerinnen zum achten Mal durchgeführt
Simone Wyss
Women into Industry (WIN) ist das ganz besondere Mentoringprogramm von Novartis und der Universität Basel. Es hat zum Zweck, junge Akademikerinnen aller Fachrichtungen gezielt zu fördern und ihnen die Gelegenheit zu bieten, ihre beruflichen Optionen in der Privatwirtschaft umfassend kennen zu lernen.
Am 21. April 2009 fand auf dem Novartis Campus die Abschlussveranstaltung der 8. WIN-Programmrunde statt. Simone Wyss, eine der WIN-Teilnehmerinnen, spricht hier über ihre Motivation und ihre Erfahrungen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Aussenwirtschaft und Europäische Integration an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei WIN zu bewerben?
Das Dreieck Wirtschaftspolitik - Industrie – internationales Umfeld hat mich schon immer fasziniert. Ich wollte sehen, ob es bei Novartis Berufsfelder gibt, wo ich als Schnittstelle in genau diesem Dreieck tätig sein könnte. Für uns Ökonomen ist die Pharmaindustrie eine äusserst spannende Branche - als stark regulierte Industrie beinhaltet sie sehr viele interessante Bereiche, angefangen von Gesundheitspolitik über Preisgestaltung bis hin zu ethischen Fragen wie dem Zugang zu Medikamenten. Als der Aufruf vom Ressort Chancengleichheit der Universität Basel kam, sich für WIN zu bewerben, wollte ich mir diese Chance nicht entgehen lassen.
Von welchen Angeboten im Rahmen des WIN-Programms konnten Sie profitieren?
Ausgesprochen bereichernd war für mich der Austausch mit meinem Mentor, dem Leiter von Global Pricing and Reimbursement, der zu jeder Zeit seinen reichen Fundus an Berufs- wie auch Lebenserfahrung gerne mit mir teilte. Insbesondere hat er mich dahingehend unterstützt, herauszufinden, für welche Tätigkeiten ich mich tatsächlich berufen fühle. Zudem bietet WIN ein spannendes Rahmenprogramm. Es bestand die Möglichkeit mittels Human Resources Tests die Eigen- und Fremdwahrnehmung auszuloten. Des Weiteren gab es Workshops zu innovativen Arbeitsmodellen, Bewerbungsstrategien und simulierten Bewerbungsgesprächen sowie zu effizientem Arbeiten und Stressbewältigung. Allgemein gilt: während dieses Jahres kann man mit so ziemlich jedem Novartis Mitarbeitenden Kontakt knüpfen, unabhängig von der Hierarchiestufe. Das Mentoring wird in diesem Programm wirklich gelebt. Nicht zuletzt ist auch das Zusammentreffen mit den anderen Mentees aus so vielen unterschiedlichen Bereichen und Ländern extrem inspirierend.
Ihr persönliches Fazit nach diesem Jahr?
Der Leitspruch meines Mentors ist: „Love it, leave it, or change it“ und genau das nehme ich mir für meine Zukunft vor, nämlich das zu tun, wo mein Herzblut drinnen ist. Die Frage die man sich für die berufliche Zukunft stellen sollte, ist vielleicht gar nicht „Was kann ich? Wo braucht es Leute wie mich?“, sondern viel mehr aus dem Bauch heraus: „Was will ich?“. Ich bin mir heute sicher, das Engagement für die eigenen Wünsche wird sich auszahlen.

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